Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
Wenn Ihr Kind nicht mehr weiterkommt — und Sie auch nicht.
Kinder zeigen selten mit Worten, dass es ihnen schlecht geht. Sie zeigen es im Verhalten: Sie ziehen sich zurück oder werden laut, sie schlafen schlecht, sie klagen über Bauchschmerzen, sie wollen nicht mehr zur Schule, sie streiten sich mit allen oder mit niemandem mehr.
Oft haben Eltern lange versucht, es allein zu lösen — mit Gesprächen, mit Geduld, mit Regeln. Dass das nicht gereicht hat, sagt nichts über Sie aus. Manche Themen brauchen einen Ort außerhalb der Familie.
Womit Kinder und Jugendliche zu mir kommen
Ängste — Trennungsangst, Angst vor der Schule, Prüfungs- und Versagensängste, ausgeprägte Ängste vor bestimmten Situationen oder Dingen
Nach belastenden Erlebnissen — ein Unfall, eine schwere Erkrankung, medizinische Eingriffe, Gewalt oder Übergriffe, ein plötzlicher Verlust
Trauer — nach dem Tod eines Menschen oder eines geliebten Tieres
Wenn der Körper spricht — wiederkehrende Bauch- oder Kopfschmerzen, anhaltende Schmerzen und andere körperliche Beschwerden, für die Ärztinnen und Ärzte keine ausreichende Erklärung finden
Niedergeschlagenheit und Rückzug — wenn ein Kind lange traurig ist, sich zurückzieht, keine Freude mehr an Dingen hat, die es früher mochte
Familie und Umfeld — die Trennung der Eltern, abgebrochener Kontakt zu einem Elternteil, wiederkehrende Konflikte zu Hause, Schwierigkeiten im Freundeskreis, Fragen nach dem eigenen Platz und der eigenen Identität
Frühe Belastungen — Schwierigkeiten, die bis in die Zeit rund um Geburt und erste Lebensmonate zurückreichen → Mehr dazu
Diese Liste ist nicht vollständig. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Thema dazugehört: Rufen Sie an und fragen Sie.
Wie ich arbeite
Ich bin analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Das heißt: Ich schaue nicht nur auf das Verhalten, das gerade stört, sondern auf das, was darunter liegt — und ich gebe dem Zeit.
Jüngere Kinder erzählen im Spiel, nicht im Gespräch. Ältere Kinder und Jugendliche finden ihren eigenen Weg, das auszudrücken, wofür sie noch keine Worte haben. Meine Aufgabe ist es, das zu verstehen und mit ihnen daran zu arbeiten.
Elterngespräche gehören fest dazu. Sie sind nicht Beiwerk, sondern Teil der Behandlung.
Wie ein Anfang aussieht
1. Anruf. Sie schildern kurz, worum es geht. Wir klären, ob ich die richtige Adresse bin.
2. Sprechstunde. In ein bis drei Terminen lernen wir uns kennen und klären gemeinsam, was Ihr Kind braucht. Am Ende steht eine Empfehlung — das kann eine Therapie bei mir sein, kann aber auch etwas ganz anderes sein.
3. Probatorik. Einige Termine, in denen sich zeigt, ob die Zusammenarbeit trägt. Auch für Ihr Kind ist das eine Entscheidung.
4. Therapie. Wenn alle einverstanden sind, beantrage ich die Behandlung bei Ihrer Krankenkasse. Um das Formale kümmere ich mich.
Kosten
Ich bin für die gesetzlichen Krankenkassen zugelassen. Sie brauchen keine Überweisung — die Versichertenkarte Ihres Kindes genügt.
Verfügbarkeit
Für längerfristige Therapieplätze bei Kindern und Jugendlichen sind meine Kapazitäten derzeit begrenzt. Sprechen Sie mich trotzdem an — in einer Sprechstunde lässt sich oft klären, was zuerst hilft und welcher Weg in Frage kommt.